Sozialhilfeempfänger müssen Praxisgebühren selbst zahlen

Berlin (dpa) - Sozialhilfeempfänger müssen die Praxisgebühr selbst zahlen. Sie haben auch keinen Anspruch auf Übernahme von Rezeptgebühren in Form zusätzlicher einmaliger Beihilfen. Das teilte das Verwaltungsgericht Berlin mit. Nach Auffassung der Richter ist es zulässig, dass im Zuge der Gesundheitsreform die Zuzahlungen aus dem Leistungskatalog herausgenommen wurden. Auch unter verfassungsrechtlichen Aspekten sei die damit verbundene faktische Kürzung der Sozialhilfeleistungen nicht zu beanstanden.