Industrie will 1-Euro-Jobs flächendeckend auch in Betrieben
Quelle: Bild Newsticker
Samstag, 8. Januar 2005, 9.29 Uhr

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie-und Handelskammertages
(DIHK), Martin Wansleben, hat eine flächendeckende Einführung von
Ein-Euro-Jobs auch in der Wirtschaft gefordert. Er sagte der Bild am
Sonntag. Wir brauchen kreative Lösungen, um Arbeitslose in die Betriebe zu
bringen. Wansleben schlug eine Variante der Ein-Euro-Jobs vor: Wer
Arbeitslosengeld II erhalte, könne - wie in der Zeitarbeit - an Betriebe
verliehen werden; diese zahlten dafür eine individuell vereinbarte,
marktgerechte Gebühr von zum Beispiel drei oder vier Euro pro Stunde an die
Arbeitsagentur. Die Arbeitslosen erhalten ihr ALG II plus ein Euro pro
Stunde. Langzeitarbeitslose würden so wieder in Kontakt zu den Betrieben
kommen, die Arbeitsagenturen könnten einen Teil der ALG-II-Zahlungen
refinanzieren, sagte Wansleben.

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