Institut für Abwasserwirtschaft

6. Newsletter am 6. Februar 2003 
Leasing, Leasing, Leasing, .... 

Inhalt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

unsere Seite http://www.institut-halbach.de/ hat endlich wieder eine Suchmaschine. 

Mit ihr können Sie innerhalb unserer Homepage nach Schlagworten im Text und in der Überschrift suchen.

Es gilt:

Und = A AND B bzw. A B

Oder = A OR B

 
Geben Sie zusammengesetzte Worte auch getrennt ein. Beispiel "Baupreisindizes" besser "Preis OR Indizes".
 
Eingabe mit Leerzeichen, z.B. "Preis Indizes": Es werden Dokumente gesucht, in denen beide Begriffe vorkommen!

Nun zum Leasing:

Ein Redakteur der sächsischen Zeitung hatte mal trefflich formuliert: "Im Abwasser kocht die Volksseele!" Toller Spruch!

Heute könnte man schreiben: Beim Cross-Border-Leasing scheiden sich die Geister! 

Die Diskussion ist auch deshalb so spannend, weil die Klugen von heute morgen die Dummen sein könnten. Ich möchte aber hier "könnten" betonen! Man weiß ja nie!

Apropos: "Könnte!" Da fällt mir eine alte Begebenheit ein:

Das Orakel von Las Vegas

Einige Jahre nach der Gründung von Las Vegas ritt ein Deutscher durch die Wüste.

Es war sehr heiß und die Luft flimmerte.

Da hörte er plötzlich eine tiefe Stimme: "Absteigen!". 

Er bremste sein Pferd ab und rutschte aus dem Sattel.

Die Stimme: "Graben!" 

Er grub und stieß nach einem halben Meter auf eine Holzkiste.

Gold!

Die Beute eines Bankraubes aus vergangenen Zeiten!

"Nach Las Vegas reiten und alles auf die 13 setzen!"

Er tat wie ihm orakelt.

Die Kugel rollt! 

"Nichts geht mehr!" ruft der Croupier.

14 gewinnt!

Die tiefe Stimme: "Mist!"

(Über das Orakel lohnt es sich nachzudenken! Sehen Sie auch Parallelen?)

Man muss nicht traurig sein, wenn es eines Tages beim Cross-Border-Leasing heißt: "Nichts geht mehr!". 

Unsere Kommunen haben dann ja noch Las Vegas. (Klicken Sie auf die Button "Gaming"!)

Mit freundlichen Grüßen

 

Uwe Halbach

 

Trotz Dollar-Millionen für die Ostalb: "Es wäre auch heute ein klares Nein"

"Es werden dabei irgendjemandem Steuermillionen verbraten, in diesem Fall den Amerikanern. Solche Geschäfte sind viel zu undurchsichtig und mit viel zu vielen Unwägbarkeiten behaftet, als dass sie seriös wären. Sicher, sie spülen Geld in die Kasse, aber dies darf nach unserer festen Überzeugung nicht die einzige Überlegung sein." Anton Rieger, Vorsitzender der CDU-Fraktion.

vom Redakteur Herrn Eckard Scheiderer der SZON (http://www.szon.de/)

Lesen Sie hier den gesamten Beitrag

Leasing bringt der Stadt 3,45 Millionen US-Dollar

"3,45 Millionen US-Dollar bringt Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle von New York nach Hause. So viel - mehr als erwartet - wirft der Leasingvertrag für die kommunalen Abwasseranlagen ab.

Rund 200 deutsche Städte haben bisher Leasingverträge über kommunale Anlagen mit amerikanischen Investoren abgeschlossen. Seit wenigen Tagen ist dieses Geschäft nun auch für die ostwürttembergischen Städte Aalen, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd perfekt. Das schreiben die drei Städte in einer gemeinsamen Erklärung."

Quelle und Beitrag hier:  Schwäbische Zeitung online

 

Quellensteuer ist unschädlich?!

Städte vermieten Abwassernetze: Leasing-Verträge mit US-Partnern

Kommunen mieten Abwassernetz zurück Aalen - Die Städte Heidenheim, Aalen und Schwäbisch Gmünd haben ihr kommunales Abwassernetz an US-amerikanische Investoren vermietet. Die entsprechenden Leasing-Verträge seien unterzeichnet worden, teilten die Städte am Montag mit. Aus Steuergründen entstehe für Aalen ein finanzieller Vorteil von 3,5 Millionen US-Dollar (3,2 Millionen Euro), für Schwäbisch Gmünd (beides Ostalbkreis) von 3,9 Millionen Dollar und für Heidenheim von 3,8 Millionen Dollar.

Der Vertrag sehe vor, dass die Kommunen ihr Abwassernetz von den Investoren zurück mieten. Der Partner in den USA würde durch die Investition Steuern sparen und einen Teil der Ersparnis an die Städte weiter geben. Sollte das Steuerrecht in den USA während der Laufzeit von bis zu 30 Jahren zum Nachteil der Vertragspartner geändert werden, würde nachverhandelt, sagte ein Sprecher der Stadt Aalen. Dadurch seien die Kommunen vor Millionenforderungen geschützt.

Quelle: dpa/lsw

http://www.baden-wuerttemberg.de/land/agent/index.php3?id=27854 

(Gott sei Dank, das wir darüber geredet haben!)

 

Cross-Border-Leasing - u. U. genehmigungsfähig

Zum Leasing gibt es im Forum "Privatisierung" http://www.institut-halbach.de/foren/privatis/index.htm  zwei neuere Beiträge:

 Der Rechtsanwalt Herr Möller stellt u.a. fest:

"Im Ergebnis ist daher festzuhalten, dass derartige Kommunalleasingverträge nur bei entsprechender Wirtschaftlichkeit genehmigungsfähig sind, darüber hinaus aber aufgrund des Verbots der Flucht ins Privatrecht die entsprechenden Sicherungsfunktionen seitens der Gemeinde gewahrt bleiben müssen".

(Ich bitte die Werbung im Forum zu entschuldigen - das Forum ist kostenlos.)

 

Cross-Border-Leasing - WER haftet für Schäden?

Herr Hofrichter schneidet die Frage an, "WER haftet für Schäden, die dem Bürger durch eine unvernünftige Lösung entstehen?

Siehe hierzu  http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.cgi?USER=user_100918 

(Ich bitte die Werbung im Forum zu entschuldigen - das Forum ist kostenlos.)

 

Cross-Border-Leasing soll doch zweckmäßig sein!

Ich hatte gestern ein Telefonat mit einem kaufmännischen Leiter eines größeren Abwasserzweckverbandes aus Sachsen, der sich im Interesse der Kommune für ein Cross-Border-Leasing bemüht. Er meint nach der Monitorsendung könne man dies nun vergessen:

Seine Argumente:

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Die Verträge seien nicht geheim! Jeder, der will, könne sie lesen.

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Es gäbe kein Vertragsrisiko.

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Es entstünden große Vorteile für die Kommunalfinanzen. 

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Alles wäre sauber abgeklärt.

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Es lägen Recherchefehler vor.

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Er bedaure die Kampagnen gegen Cross-Border-Leasing.

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Mit meinem Beitrag http://www.institut-halbach.de/politik/leasing/geheim.htm könne er sich nicht einverstanden erklären. Die Überlegungen würden im Großen und Ganzen nicht stimmen!

Über alle Auffassungen kann diskutiert werden und ich lasse mich auch vom Gegenteil überzeugen. Bisher waren die Argumente aber dafür noch nicht stichhaltig genug.

Wer diskutieren will - hier ist es möglich:

http://www.institut-halbach.de/foren/privatis/index.htm 

 

Cross-Border-Leasing: Lukrativ, aber riskant

"Flensburg (Holger Ohlsen) - Es ist die größte Versuchung, seit es leere Kassen gibt: Mit Cross-Border-Leasing-Modellen versuchen bundesweit immer mehr Städte und Gemeinden, ihr Tafelsilber in den USA zu Geld zu machen: Elektrizitätswerke, Klär- und Müllverbrennungsanlagen, Straßenbahnen, Schulen, Messehallen - sofern es nur einigen Wert hat, wird öffentliches Eigentum an amerikanische Investoren verkauft und zurückgeleast. Dafür winkt wegen des steuerlichen Druckunterschiedes zwischen den USA und der Bundesrepublik ein warmer Dollar-Regen."

Quelle: SHZ

 

Was zum Nachdenken

Trinkwasser in Berlin ist schon jetzt teurer als in anderen Städten

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/30.01.2003/415073.asp

(Wie kann das sein, da doch große Strukturen besonders preiswert sind?)

 

Übrigens:

Seit vielen Jahren führen wir Schulungen durch und halten Vorträge zu den verschiedensten Problemkreisen aus unsere Arbeit. Dies machen wir auch bei Ihnen für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weiteres, u.a. Referenzen unter :Schulung und Seminare zur Abwasserbeseitigung auch interdisziplinär in Ihrem Unternehmen!

 

Sonstiges

«In den Diktaturen darf man nichts sagen, muss alles nur denken. In der Demokratie darf man alles sagen, aber keiner ist verpflichtet, sich dabei etwas zu denken.»

Willi Ritschard (1918-1983)

«Wir haben in der deutschen Gesellschaft zu viele Schiedsrichter und zu wenige Spieler.»

Lothar Späth (1937-)

 

Achtung! Hier endet der dienstliche Newsletter! 
Dort wo der Spaß aufhört, beginnt nämlich der Humor!
Bitte lesen Sie bei Unsicherheit vor Gebrauch des Humors den Beipackzettel wenigstens einmal!
(Beipackzettel)

Völlig außer Atem rennt ein Mann zum Bootssteg, schleudert seinen Koffer auf die drei Meter entfernte Fähre, springt hinterher, zieht sich mit letzter Kraft an Bord und stöhnt erleichtert:
"Gerade noch geschafft!"
"Gar nicht mal so schlecht", sagt der Matrose, der ihn beobachtet hat, "aber warum haben Sie nicht einfach gewartet, bis wir angelegt haben ?"

Ein Rechtsanwalt saß im Flugzeug einer Blondine gegenüber, langweilte sich und fragte, ob sie ein lustiges Spiel mit ihm machen wolle. Aber sie war müde und wollte schlafen. Der Rechtsanwalt gab nicht auf und erklärte, das Spiel sei nicht nur lustig, sondern auch leicht: "Ich stelle eine Frage und wenn Sie die Antwort nicht wissen, zahlen Sie mir 5 Euro und umgekehrt."
Die Blonde lehnte ab und stellte den Sitz zum Schlaf zurück. Der Rechtsanwalt blieb hartnäckig und schlug vor: "O.K., wenn Sie die Antwort nicht wissen, zahlen Sie 5 Euro, aber wenn ich die Antwort nicht weiß, zahle ich Ihnen 500 Euro!"
Jetzt stimmte die Blonde zu und der Rechtsanwalt stellte die erste Frage: "Wie groß ist die Entfernung von der Erde zum Mond?"
Die Blonde griff in die Tasche und reichte wortlos 5 Euro rüber.
"Danke" sagte der Rechtsanwalt, "jetzt sind Sie dran."
Sie fragte ihn: "Was geht den Berg mit 3 Beinen rauf und kommt mit 4 Beinen runter?"
Der Rechtsanwalt war verwirrt, steckte seinen Laptopanschluss ins Bordtelefon, schickte e-mails an seine Mitarbeiter, fragte bei der Staatsbibliothek und bei allen Suchmaschinen im Internet, aber vergebens, keine Antwort. Nach 1 Stunde gab er auf, weckte die Blonde und gab ihr 500 EURO.
"Danke" sagte sie und wollte weiter schlafen. Der frustrierte Rechtsanwalt aber hakte nach und fragte: "Also gut, was ist die Antwort?"
Wortlos griff die Blondine in die Tasche und gab ihm 5 Euro !

Ein Mann in einem Supermarkt - scheinbar total überfordert und verloren. Er ist dermaßen besorgt und daher abwesend, dass es zu einem Aufprall mit seinem Einkaufswagen mit einem anderen Mann kommt, der sich ähnlich verhält. Der erste sagt: "Ich bitte um Verzeihung - ich bin nicht so ganz da... suche meine Frau..."
Der zweite antwortet: "Autsch! Ich suche auch meine! Wie sieht denn Ihre aus?" ...
"Sie heißt Susi. Eine schöne Blondine, 1m75 groß, schulterlanges Haar, trägt einen äußerst kurzen Mini und ihr schwarzer Spitzen-BH ist gut gefüllt. Außerdem lächelt sie immer etwas schelmisch... 
Und Ihre, wie sieht sie aus ?"
"...vergiss' meine - wir suchen Deine!!!"

Werner ist gemütlich am Zeitung lesen, da kommt seine Frau von hinten und haut ihm mit der Bratpfanne auf den Schädel.
"Für was war das?" fragt er.
"Das war für den Zettel mit dem Namen Marylou, den ich in deiner Hosentasche gefunden habe", antwortet sie.
"Ich war doch vor zwei Wochen auf dem Pferderennen. Marylou war eines der Pferde, auf die ich gesetzt habe", erklärt er.
"Oh, Liebling, das tut mir so leid," sagt sie, "ich hätte wissen müssen, dass ich dir vertrauen kann."
Drei Tage später, er schaut gerade Fußball im Fernsehen, kommt sie und schlägt ihn mit der Kasserolle nieder.
Als er wieder zu Bewusstsein kommt, fragt er: "Und für was war das?"
Sie antwortet: "Dein Pferd hat grade angerufen."

Es gibt wieder 1 neues Filmchen:

http://www.institut-halbach.de/humor/movies/mausefalle.zip 

Diesmal wird ganz brutal eine Maus verführt! Auch nichts für schwache Nerven!

Dateigröße: 4,5 MB, Soundkarte vorteilhaft.

Weiteres: Es gab heftige Einsprüche aus dem Bundesland Brandenburg zu folgender Betrachtung:

"Eine der optischen Wahrnehmung unfähiges, gefiedertes, aber des Fliegens nicht mächtiges Haustier gelangt in den Besitz nicht näher definierter Sämereien.
(Ein blindes Huhn findet auch ein Korn)"

Sie wissen nicht warum? Nun, ein Huhn soll aber des Fliegens mächtig sein.

Eine nette Potsdamerin meint, Hühner können fliegen, sie wüsste es von ihrer Tochter und diese wiederum von ihrer Lehrerin.

Na, wenn da nicht PISA lauert! Ich meine Hühner können nur fliegen, wenn man sie wirft!

Andererseits klugen Frauen soll man nicht widersprechen....

 

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