boerse.ard.de 08.02.2005 09:31




 BP gibt 23 Milliarden an die Aktionäre

 Der weltweit zweitgrößte Ölkonzern BP hat im vierten Quartal 61 Prozent
mehr verdient als im Vorjahr. Bis 2006 will das Unternehmen 23 Milliarden
Dollar durch Aktienrückkäufe und Dividenden an die Aktionäre geben.

 Das Nettoergebnis legte von Oktober bis Dezember von 1,88 auf 3,03
Milliarden US-Dollar zu. Das Ergebnis vor Sonderfaktoren kletterte von 2,89
auf 3,65 Milliarden Dollar. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten nur mit einem Wert von 3,13 Milliarden Dollar gerechnet.

 Im gesamten Jahr verdiente BP 16,2 Milliarden Dollar und damit etwas
weniger als sein Konkurrent Royal Dutch/Shell, der 2004 17,5 Milliarden
erwirtschaftet hatte. Immerhin konnte BP im Gegensatz zu Royal Dutch/Shell
seine Förderung um vier Prozent steigern. BP profitierte dabei von seinem
russischen Gemeinschaftsunternehmen TNK-BP. Allerdings leidet BP darunter, dass ein Großteil der Profite bei einem Ölpreis von über 25 Dollar durch eine veränderte Steuergesetzgebung an den russischen Staat gehen.

 Außerdem kündigte das Stoxx-50-Mitglied an, dass der Petrochemie-Bereich schrittweise ausgelagert werden soll. Auch ein Börsengang sei nicht ausgeschlossen.



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